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Macarons – ein süßer Kult

Woher kommen Macarons eigentlich?

In Frankreich findet man die bunten Köstlichkeiten selbst in den kleinsten Dorfkonditoreien.
Und auch hier erfreuen sich die Macarons großer Beliebtheit. Macarons sind ein begehrtes Motiv auf Grußkarten, Kaffeetassen oder Schuhen.
Bereits im Mittelalter in Italien fanden die kleinen runden Leckerbissen namens Macaron ihren Ursprung und sind nun wieder auf Trendkurs und Erfolgskurs. Genauer gesagt fand die Wiederentdeckung der Macarons in den 90ern in der französischen Pâtisserie Ladurée statt. Dort arbeitete schon „der Picasso der Pâtisserie“, Pierre Hermé.

Aus dem Wort „maccare“ für „zerdrücken“ lässt sich die Grundzutat der Macarons, nämlich das Mandelmehl zurückführen. Dazu Eiweiß und Zucker – und die weichen und doch knusprigen Macarons erhalten ihren zarten Schmelz. Gefüllt sind sie mit einer Sahnecrème oder Ganache.

Macarons gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen: Schokolade, Vanille, Karamell, Pistazie, Himbeere, Zitrone oder Rose. Aber auch außergewöhnliche Kreationen, wie Champagner & Glühwein oder Maiglöckchen sind sehr gefragt.

Wo kann man Macarons kaufen?

In Deutschland findet man sie in den Galeries Lafayette in Berlin, dort präsentiert der französische Pâtissier Frédéric Cassel halbjährlich exklusiv seine neue Macaron-Kollektion, dazu monatlich eine neue Geschmacksrichtung. Vorgeführt werden sie in hübschen Verpackungen, also auch als originelles Geschenk sind Macarons ideal. Auch John Galliano kreierte eine eigene Serie für die Pâtisserie Ladurée in Paris, Geschmack Rose-Ingwer. Für 14 – 38€ kann man sich nun auch mit einem schmaleren Geldbeutel ein Designer-Stück ins Haus holen. Neben der Fülle süßer Geschmacksrichtungen gibt es auch herzhafte Kreationen vom Créateur de Macarons, Franck Deville. Hier ein kleiner Vorgeschmack: Tapanade Olive verte, Roquefort, Tomate Basilikum, Karotte Kreuzkümmel. Seit dem 20.11. gibt es auch diese exklusiv in Berlin im Lafayette.

Macarons als Kunstwerk:  Theurel & Thomas Pâtisserie

Auf mich üben diese kleinen bunten Macarons eine unheimliche Anziehungskraft aus. Sie sind nämlich äußerst dekorativ. Dass man sie dann noch schön in Szene setzen kann, beweist Theurel & Thomas Pâtisserie aus San Pedro, Mexico eindrucksvoll. Mexikos erste Patisserie, die auf Macarons spezialisiert ist. Ihre Corporate Identity -Gestaltung und das dazu passende Ladenkonzept haben sie in die Hände der Agentur Anagrama gelegt. Die dominierende Farbe ist weiß, was die farbenfrohen Macarons wundervoll zur Geltung bringt. Im Corporate Design werden Farben sehr reduziert und fast künstlerisch eingesetzt. Mit größter Sorgfalt wurden die Möbel und Deko-Elemente für das völlig in weiß gehaltene Ladengeschäft ausgewählt, in dem die bunten und vor Farbe strahlenden Macarons das Highlight bilden. Anagrama

Man kann diese kleinen Kunstwerke namens Macarons bestellen oder Macarons selber machen

Direkt in der Pâtisserie:  http://www.pierreherme.com
Hier kann man sie in Deutschland bestellen: http://www.maelu.de/macarons/macarons.php
Eine Auswahl meiner Lieblingsrezepte zum selber Backen: Rezepte als PDF

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2 Kommentare

  1. Fayton

    Berlin, LiloBop Macarons, Kurfürstenstrasse 28, 10785 Berlin U1 direkt Ausgang Kurfürstenstrasse. Einfach grösste Auswahl an Französische Macrons hier, und so frisch (gekühlt und culte!) und lecker. Miam miam.

  2. Peter Eckerlin

    Jetzt auch in Hamburg und online. Eine kleine 1-Mann-Manufaktur beliefert seit kurzem das In-Restaurant “Café Paris” in Hamburg (Rathausstraße 4), direkt beim Rathaus) mit 6 Sorten Macarons, darunter weiße Schokolade/Olivenöl, Caramell à la Fleur de Sel, Vollmilch/Maracuja und Weiße Schokolade/Matcha-Tee. Superlecker, innen mürbe, außen knusprig wie bei Hermé in Paris und nicht so trocken, wie die meisten aus Frankreich erst importierten. Für Macaron-Fans ein anbsolutes muss.

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